Das Anti-Jagd-Training  

                                

                                                

Verfolgt Ihr Hund Kaninchen, jagt er Rehe und scheucht Enten hoch? Ist er nicht mehr ansprechbar, wenn Wildgeruch in der Luft liegt? Haben Sie die Nase voll und wollen etwas dagegen tun?

Sie gehören zu den Hundebesitzern, die sich angesichts der Jagdleidenschaft ihrer Vierbeiner schon so manches Mal die Haare gerauft haben? Sie würden gerne mit Ihrem Hund daran arbeiten - und dabei ohne Zwang erfolgreich sein?

Dann helfen wir Ihnen gern das Problem unerwünschten Jagens in den Griff zu bekommen. Trainingstagebuch, Generalisierungsskala und Belohnungsskala zum selbst ausfüllen helfen Ihnen, das Training positiv, konsequent und mit Spaß zum Erfolg werden zu lassen.


Aber wer gemeinsam mit seinem Hund etwas erreichen will, hat eine Menge Arbeit vor sich. Blitzlösungen gibt es nicht - auf Knopfdruck lässt sich die Jagdleidenschaft nicht abstellen. Die gute Nachricht: Das hier vorgestellte Training erfüllt alle Voraussetzungen, Hund und Mensch viel Spaß zu machen und beide Stück für Stück zu einem echten Team zusammen wachsen zu lassen: ein Team, das Freude an gemeinsamen Aktivitäten und Erfolgen hat, das Beisammensein genießt und in dem jeder den anderen versteht und respektiert.

Das Jagdproblem wird sehr vielschichtig angegangen. Dabei wird zunächst einmal ein Grundverständnis für den jagenden Vierbeiner geschaffen. Schließlich ist das Jagen keine "Unart", die sich der Hund aus Bösartigkeit einfallen lässt, sondern Teil des natürlichen Verhaltensrepertoires - eine Eigenschaft, auf die wir Menschen einen Teil der Hunde so gezüchtet haben.

"Akzeptieren Sie Ihren Hund als Hund, dann aber krempeln Sie die Ärmel hoch und machen das Beste daraus."

Sie müssen das eigene Verhalten dem Hund gegenüber zu prüfen und ggf. zu verändern, z.B. zielgerichteter mit ihm spazieren gehen, dem Hund mehr Beschäftigung bieten und ihm beibringen, sich stärker am Besitzer zu orientieren, dem Hund bestimmte Signale lehren, mit denen er führbarer und kontrollierbarer wird, den Hund während des Trainings (durch Anlegen einer Schleppleine) absichern, damit eventuelle Jagderlebnisse nicht das Training zurück werfen.

Ob beispielsweise das Einfangen des Blickkontaktes mit dem Clicker, das Einüben eines "Superschlachtrufes" oder eines Umkehrsignals, das Herbeikommtraining unter Ablenkung oder die verschiedensten Übungen, bei denen der Hund lernt, das Gehirn zwischen Reiz und Reaktion einzusetzen und überlegter zu handeln: Alle Übungen bauen darauf, dass dem Hund Alternativen zur "Solojagd" geboten werden.

"Sie müssen wissen, was Ihr Hund tun soll. Es reicht nicht zu wissen, was Ihr Hund nicht tun soll".

Besonders erfreulich klappt das  Schleppleinentraining, bei dem komplett darauf verzichtet wird, den Hund als Bestandteil des Trainings bewusst in die Leine laufen zu lassen oder an der Leine hinter sich her zu ziehen.Verzichtet wird auf natürlich auf jegliche Tierquälerische Bestrafung wie Stromreizgeräte o.ä.

Auch wer darauf verzichtet, wird sicherlich erfolgreich sein!!!

  

Apollo (Dobermann) bei seinen ersten Trainingseinheiten im Wald

                               

Nelly (Podenco-Terrier-Mix) beim Anti-Jagd-Training mit unserer gefiederten Mitarbeiterin Alwine.

Übungen mit der Reh-Atrappe klappen schon gut. Nelly orientiert sich an ihrer Hundeführerin.
Mitlerweile hat Nelly das Anti-Jagd-Training erfolreich absolviert.                                                      

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